Baumfällungen an der Evangeliumskirche

Am 11. Februar 2021 wurden an der Evangeliumskirche 16 Bäume gefällt und Hecken entfernt. Von diesen 16 Bäumen hatten elf einen Stammumfang über 80 cm und waren durch die Baumschutzverordnung der Stadt München geschützt. Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit dem Umbau von Grüß-Gott-Haus und Evangeliumskirche zur Diakoniekirche, der voraussichtlich im März beginnt. Der Bezirksausschuss hat den Maßnahmen bei einem Vor-Ort-Termin im Sommer 2020 einstimmig zugestimmt, und die Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde der Stadt München liegt vor. Die meisten Bäume im Umfeld der Kirche können erhalten werden.

Bei den gefällten Bäumen handelt es sich u. a. um Robinien, deren natürliche Lebenserwartung sich nach über 50 Jahren ohnehin dem Ende neigt, sowie einem großen Silberahorn an der Bushaltestelle, der von einem baumzerstörenden Pilz befallen ist und auch aus Sichergründen gefällt werden musste.

Den Baumfällungen folgt keine bauliche Verdichtung am Stanigplatz. Vielmehr soll die Grünfläche im Zuge des Umbaus sogar aufgewertet werden: Der gesetzlich vorgeschriebene Parkplatz wird mit seiner Zufahrt etwas näher an die Kirche St. Nikolaus gerückt, sodass der Vorplatz der Kirche autofrei gestaltet werden kann. Hier soll ein Ort zum Verweilen entstehen. Die Kirchenwiese wird nach dem Umbau sogar größer und naturnaher sein. Die gefällten Bäume werden selbstverständlich durch Neupflanzungen ersetzt.

Mit der Neugestaltung von Kirchenwiese und Vorplatz ist das Landschaftsarchitektbüro Kronenbitter aus München beauftragt. Landschaftsarchitektin Katrin Kronenbitter engagiert sich auch privat für Landschafts- und Umweltschutz.