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Mehr Hubraum! Herz für die anderen!

9. Ökumenischer Motorradgottesdienst im Münchner Norden

Samstag, 16. September 2017

14 Uhr "Benzingespräche" auf dem Parkplatz bei Kaffee und Kuchen

15 Uhr Gottesdienst mit Band "Just Believe" in der Evangeliumskirche

16 Uhr Corso (ca. 50-60 km) nach Kühbach bei Aichach

17 Uhr Ausklang im Biergarten im Schloßpark Kühbach

Bevor es zu den Foto-Eindrücken geht, gleich noch der Hinweis auf den 10. ökumenischen Motorradgottesdienst am Samstag, den 15. September 2018, gleicher Ort, gleiche Zeit ...

 

 

„Mehr Hubraum! Herz für die anderen!“ - Unter diesem Motto erwarteten Dekan Uli Seegenschmiedt und sein katholischer Kollege Pfarrer Bernhard Rümmler am Samstag, 16. September 2017 um 15 Uhr in der Evangeliumskirche am Stanigplatz im Hasenbergl motorrad-begeisterte Menschen. Zum 9. Mal veranstalteten sie einen ökumenischen Motorradgottesdienst im Münchener Norden. Vorher gab es auf dem Parkplatz bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zu „Benzingesprächen“. In der Kirche bringt die Band „Just Believe“ die Biker wieder auf Touren. Anschließend starten die Motoren für den Corso nach Kühbach zum Ausklang im Biergarten im Schloßpark Kühbach.

Eingeladen waren alle Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen, egal ob 125 oder 1500 Kubik unter dem Sattel röhren, egal ob Scooter oder Biker. Und natürlich gab es auch jede Menge Zaungäste, die sich freuten an chromblitzenden Maschinen und sattem Sound. Lutz Pilgrim, der seit dem 1. MoGo 2009 mitarbeitet und eine R65 aus dem Jahr 1983 mit 130.000 km fährt, meint zum Thema: „Oft meinen wir ja: Meine eigenen Fehler sind zu vernachlässigen, aber die Fehler der anderen Verkehrsteilnehmer sind katastrophal. Hier müssen wir unser Bewusstsein ändern und unser Herz für die anderen Verkehrsteilnehmer öffnen. Und nicht nur für sie!“

Der ökumenische Motorradgottesdienst im Münchner Norden hat schon Tradition. „Klein, aber fein“ ist hier eher Stil, aber wenn an die 50 Motorräder im Corso einen unübersehbaren „Zweiradwurm“ bilden, der sich über die Landstraßen schlängelt, weiß jeder, warum er sein Zweirad zum Hobby gewählt hat. Und auch das ist faszinierend: diese Bandbreite an Menschen trifft man sonst nicht im klassischen Gottesdienst.