umbau evangeliumskirche
Bildrechte: Felix Reuter

Sichtbare Fortschritte und Kostensorgen
Aktueller Stand zum Kirchenumbau

Auch am Außenbau erkennt man, dass die Bauarbeiten an der Evangeliumskirche gut voranschreiten! Zeitweise schien unsere Kirche durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Es sind die
Stellen, in denen künftig Fenster und Lüftungsgitter eingefügt werden sollen.
Die meisten dieser „Löcher“ sind inzwischen schon mit einem Mauergitter
neu aufgefüllt, um von außen optisch dezent zu bleiben. Nun hat auch die
Westfassade ein großes Loch bekommen für das künftige Westfenster.
Im Inneren sind die Veränderungen aber noch deutlicher: Dort wo Sie im
letzten „Nordlicht“ oder live beim Baustellenkonzert im Herbst Stützpfeiler
hochwachsen sehen haben, sind inzwischen die drei neuen Stockwerke des
Einbaus entstanden. Die Strukturen des künftigen Gemeindesaals im obersten
Geschoss und die der anderen Räume sind bereits gut erkennbar.

umbau evangeliumskirche
Bildrechte: Felix Reuter

Der Aufzugschacht geht schon bis oben und die Orgelempore nimmt wieder Gestalt an.
Ein Technikteam aus Vertretern des Baus und der Gemeinde hat die Details
der Innenausstattung bereits genauer in den Blick genommen. Große Unterstützung fanden wir dabei in Andreas Gall, ehemaliges Gemeindeglied, am Hasenbergl aufgewachsen und der Gemeinde bis heute sehr verbunden. Mit seinem beruflichen Know-how berät er die Gemeinde in technischen Fragen
und unterstützt sie in vielfältiger Weise. Herzlichen Dank an dieser Stelle!
Im Kirchenvorstand stand die Frage nach den geeigneten Bodenbelägen in den neuen Räumen zur Abstimmung an. Und außerdem werden Überlegungen zur Ausstattung der neuen Küche angestellt.

Sorgen bereiteten zwischenzeitlich die Baukosten. Wie bei so vielen Bauprojekten sind auch hier Kostensteigerungen aufgetreten. Zunächst durch die unvorhergesehene Asbest-Entsorgung,
inzwischen aber auch durch die allgemeine Inflation, die auch vor dem Baugewerbe nicht Halt macht. Auf höchster Ebene der Kirchenleitung wurde intensiv um Lösungen gerungen. Es kann zumindest weitergebaut und das Projekt weiter umgesetzt werden. Und bisher zeigt sich die Bauleitung zuversichtlich, den anvisierten Eröffnungstermin zum 1. Advent 2022 einzuhalten. Dann feiert die Evangeliumskirche
ihr 60-jähriges Kirchweihjubiläum und kann in ihrem neuen Gewand neueröffnet werden. Halten Sie sich also schon mal den 27. November frei!

Michael Steinlechner 
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Aus dem Dach wird ein grünes Dach
Bildrechte: Felix Reuter
Aus dem Dach wird ein Grünes Dach

Dachbegrünung

Wenn Sie durch das Hasenbergl schlendern, werden Sie nur wenige Dachbegrünungen entdecken - das ist sehr schade! Schwer zugänglichen Stellen wie auf Garagendächer oder Gartenlaubdächer böten sich dabei besonders an und sind ungestörte Orte für Insekten und Bienen. Im Hasenbergl ist der Grünwiesenanteil noch sehr hoch, aber oft nicht insektenfreundlich.
Viele Betonflächen, gepflasterte Einfahrten und blütenlose Bepflanzungen machen es der Tier- und Vogelwelt immer schwerer zu überleben. Hat doch im letzten Monat der LBV nach einer
Vogelzählung darauf hingewiesen, dass der Spatz sich aus München zurückzieht, weil sein Lebensraum bedroht ist.
Ein Dachgarten hat enorme Vorteile für den Menschen. Er reguliert bei Kälte und ist ein Hitzeschild, ist lärmregulierender Schallschutz der Großstädte, dient als Filter für Schadstoffe
und er wirkt wie ein Schwamm bei starkem, sintflutartigem Regen.
Dachbegrünungen schaffen neuen Lebensraum und sind ein wichtiger Beitrag für das Klima, denn sie sind natürliche Klimaanlagen und binden den Feinstaub.
Nachdem auch für unsere Baumaßnahme der Zuschuss der Stadt München für eine Dachbegrünung gilt und wir einen wichtigen Beitrag für das Klima am Hasenbergl leisten wollen, werden wir das Haus der zukünftigen Diakonie damit ausstatten.
Dieser finanzielle Mehraufwand ist trotz der Fördermittel der Stadt München erheblich, das ist uns aber das Wohl der Menschen am Hasenbergl wert. Natürlich können Sie uns dabei mit einer Spende unterstützen.                                                                                        
Das Hasenbergl soll auch für die nächsten Generationen ein lebenswerter Stadtteil bleiben.
Christine Hilper